Corona-Infos

Wichtige Hinweise zum Umgang mit Schülerinnen und Schülern aus Risikogruppen

Schülerinnen und Schüler, die einer der Risikogruppen angehören oder die mit Angehörigen von Risikogruppen in häuslicher Gemeinschaft leben, können auf Wunsch der Erziehungsberechtigten (bei volljährigen Schülerinnen und Schüler auf eigenen Wunsch) ins „Homeoffice“ gehen. Dabei spielt die Schwere der bestehenden Erkrankung, eine eventuelle Häufung von Risiken, das Alter des Kindes bzw. des Jugendlichen und das Vermögen, erforderliche Hygieneregeln einzuhalten, beim Kind bzw. Jugendlichen und seinem Umfeld eine wichtige Rolle. Diese Schülerinnen und Schüler werden im Rahmen des Lernens zu Hause von ihren Lehrkräften mit Unterrichtsmaterial, Aufgaben und Lernplänen zuverlässig versorgt. Das Vorlegen einer ärztlichen Bescheinigung ist nicht erforderlich.

Ausweitung der Notbetreuung

Kriterien  der Aufnahme von Schülerinnen und Schülern in die Notbetreuung (laut Niedersächsischer Landesschulbehörde):

  1. Kinder, die bisher im Rahmen der Notbetreuung berücksichtigt wurden, sind weiterhin zu betreuen (auch Härtefälle).
  2. Nach der Erweiterung der verordnungsrechtlichen Grundlage sind überdies Kinder einer Erziehungsberechtigten bzw. eines Erziehungsberechtigten, die/der in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichen Interesse tätig ist, aufzunehmen. So können etwa die Bereiche Energieversorgung (etwa Strom-, Gas-, Kraftstoffversorgung), Wasserversorgung (öffentliche Wasserversorgung, öffentliche Abwasserbeseitigung), Ernährung und Hygiene (Produktion, Groß-und Einzelhandel), Informationstechnik und Telekommunikation (insb. Einrichtung zur Entstörung und Aufrechterhaltung der Netze), Finanzen (Bargeldversorgung, Sozialtransfers), Transport und Verkehr (Logistik für die kritische Infrastruktur, ÖPNV), Entsorgung (Müllabfuhr) sowie Medien und Kultur – Risiko- und Krisenkommunikation einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichen Interesse zuzurechnen sein. Da- her sollten auch Erziehungsberechtigte in den vorgenannten Bereichen die Möglichkeit haben, in dringenden Fällen auf die Notbetreuung in Schulen zurückzugreifen, sofern eine betriebsnotwendige Stellung gegeben ist. Dabei gilt wie für alle anderen relevanten Berufsgruppen auch, dass sehr genau auf die dringende Notwendigkeit zu achten ist. Es sind vor Inanspruchnahme der Notbetreuung sämtliche anderen Möglichkeiten der Betreuung auszuschöpfen. Ziel der Einrichtungsschließungen ist die Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus. Diese Priorität müssen alle Beteiligten stets im Blick behalten.
  3. Bei besonderen Härtefällen können auch folgende Gesichtspunkte Berücksichtigung finden.
    • drohende Kindeswohlgefährdung,
    • Vereinbarkeit von Familie und Beruf, insbesondere bei Alleinerziehenden,
    • gemeinsame Betreuung von Geschwisterkindern,
    • drohende Kündigung und erheblicher Verdienstausfall.

Bei Rückfragen oder Anmeldungen zur Notbetreuung melden Sie sich bitte unter den bekannten Telefonnummern in der Schule oder bei Frau Feye!

Lernen zu Hause – Ein Leitfaden für Eltern, Schülerinnen und Schüler

Der Niedersächsische Kultusminister hat einen Leitfaden für Eltern, Schülerinnen und Schüler heraus gegeben. Diesen Elternbrief des Ministers haben wir zu Ihrer Kenntnisnahme hier verlinkt.

Klicken Sie bitte hier:  >>> Elternbrief des Ministers <<<

Fragen und Antworten zu Einrichtungsschließung und Notbetreuung für Schulen

Die Corona-Krise fordert uns alle, verantwortlich mit der Situation umzugehen und die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen. Die Situation wird viele Fragen aufwerfen, die nicht alle sofort umfänglich beantwortet werden können. Wir setzen und hoffen auf große Problemlösungskompetenz vor Ort in dieser Notlage.

Zu den derzeit wichtigsten Fragestellungen finden Sie >>> hier Orientierung. <<<

Schrittweise Wiedereröffnung der Schulen – Notbetreuung in Kitas wird ausgeweitet

Die folgenden Informationen sind der Internetseite des Niedersächsischen Kultusministeriums entnommen:


Nach Wochen der kompletten Schulschließung steht auf Grundlage des Bund-Länder-Beschlusses der vorsichtige Schritt zu einer stufenweisen Wiederaufnahme des Schulbetriebs an. Das Land Niedersachsen wird seine Schulen ab dem 27. April zunächst für Abschlussklassen wieder öffnen, um den Schülerinnen und Schülern ausreichend Zeit zur Vorbereitung zu geben. Das bedeutet, dass die Abitur- wie auch alle anderen Abschlussprüfungen nach jetzigem Stand unter Einhaltung der Hygienevorgaben des Robert-Koch-Instituts stattfinden. Ab dem 4. Mai sollen gestuft weitere Jahrgänge nach und nach in den Präsenzunterricht zurückkehren. Für alle Schülerinnen und Schüler, die noch nicht wieder in die Schulen zurückkehren, ist ab dem 22. April Home Learning vorgesehen. „Mit den jetzt getroffenen Entscheidungen wollen wir den Schulen und Kitas Planungssicherheit und einen Fahrplan für die kommenden Wochen und Monate geben. Bei den Schulöffnungen gehen wir vor nach dem Prinzip, erst die Klassen, die Prüfungen ablegen müssen, dann im nächsten Schritt die älteren Jahrgänge der einzelnen Schulformen, dann die jüngeren. Dies alles geschieht mit Blick auf die Entwicklung des Infektionsgeschehens. Der Schutz der Gesundheit muss an erster Stelle stehen“, so Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne.

Die Grundschüler der Klasse 4, die sich am Übergang zur weiterführenden Schule befinden, steigen nach den Abschluss- und Übergangsklassen am 4. Mai wieder in den Unterricht ein. Der weitere Fahrplan für Niedersachsen sieht vor, dass ab der 20. Kalenderwoche gestuft die weiteren Jahrgänge aller Schulformen folgen. Für die 12. Klassen startet der Unterricht somit am 11. Mai, die Jahrgänge 3, 9 und 10 folgen ab dem 18. Mai 2020. Auch die Abschlussklassen der berufsbildenden Schulen starten am 27. April 2020.

Alle Jahrgänge, die noch nicht wieder in der Schule sind, sowie alle Schülerinnen und Schüler, die aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation zu Hause bleiben müssen, werden von ihren Lehrkräften für das „Lernen zu Hause“ mit Lernplänen und Aufgaben versorgt. Der Schwerpunkt beim Home Learning soll auf die Stärkung der Basiskompetenzen gelegt werden. „Uns ist bewusst, dass das Home Learning den regulären schulischen Unterricht nicht vollwertig und vollumfänglich ersetzen kann. Gleichwohl besteht weiter die Schulpflicht und wir setzen uns das Ziel, dass Schülerinnen und Schüler auch unter den derzeitigen Bedingungen ihre Kompetenzen festigen und erweitern können und dabei Nachteile für einzelne Lernende möglichst vermieden werden. Wir haben hier volles Vertrauen in die Kompetenz der niedersächsischen Lehrkräfte, die gerade in dieser schwierigen Zeit hervorragende Arbeit leisten“, fügt Tonne hinzu. Auf dem Niedersächsischen Bildungsserver wird derzeit das Angebot erweitert, um Schülerinnen und Schülern zusätzlich Selbstlernangebote, (digitale) Unterrichtseinheiten und -materialien, Links zu geeigneten (kostenfreien) Internetseiten und Online-Lernplattformen, Apps und ähnliches für alle Schulformen und Fächer bereitzustellen. Mit der Niedersächsischen Bildungscloud (NBC) wird ab Anfang Mai allen niedersächsischen Schulen ein kostenloses und barrierefreies Lernmanagement-System angeboten.

Um den Infektionsschutz und die Hygiene- und Abstandsregeln besser einhalten zu können, soll es zur Wiedereröffnung ein angepasstes Hygienekonzept für die Schulen geben. Dieses bedarf der Umsetzung durch die Schulträger. Das Verfahren soll unverzüglich mit den kommunalen Spitzenverbänden abgestimmt werden. Das Niedersächsische Kultusministerium wird kurzfristig einen Musterhygieneplan für die Herausforderungen der Coronakrise zur Verfügung stellen.

Zusätzlich ist für die Zeit bis zu den Sommerferien ein umschichtiges Verfahren im Präsenzunterricht vorgesehen. Damit schaffen wir die Möglichkeit, die Schülerinnen und Schüler in kleineren Lerngruppen zu unterrichten und entlasten zugleich Schulen als auch Lehrkräfte. Darüber hinaus entlasten wir mit dieser Maßnahme auch die Schülerbeförderung. Für die Organisation eines umschichtigen Unterrichts werden alle Klassen und Lerngruppen, die sich bereits wieder in der Schule befinden, in je zwei Gruppen aufgeteilt. Für die Aufteilung des Unterrichts innerhalb einer Schulwoche gibt es verschiedene Möglichkeiten, darunter die Möglichkeiten eines täglichen oder wöchentlichen Wechsels. Die Schule wählt dafür ein Modell aus und erstellt einen entsprechenden Plan.

Für die Kitas, Krippen und Horte gilt weiterhin bis zu den Sommerferien die Notbetreuung. Dafür werden die Betreuungskapazitäten ausgeweitet. Dabei soll auch sichergestellt werden, dass Kinder aus schwierigen sozialen Verhältnissen die Notbetreuung nutzen können. Dem Bedarf nach einer Betreuung von Kindern soll dadurch nachgekommen werden, dass die Härtefallregelung gelockert wird. Wo eine anderweitige Betreuung sichergestellt werden kann, sollen Kinder bis zu den Sommerferien möglichst zu Hause betreut werden. Dies trifft zum Beispiel auf Familien zu, wo nur ein Elternteil arbeiten geht, Homeoffice geleistet werden kann oder eine andere Betreuung möglich ist. Für die Ausweitung der Notbetreuung werden wir Gespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden führen.

„In den kommenden Wochen starten wir nun in einen neuen Abschnitt. Es wird dafür nötig sein, Lernprozesse und -orte neu zu gestalten. Es wird Phasen des ‚Lernens zu Hause‘ und Phasen des Lernens in der Schule geben. Es gilt jetzt und weiterhin zusammenzuhalten, um die Herausforderungen der kommenden Wochen zu meistern. Ich bin der festen Überzeugung, dass uns das gemeinsam gelingt!“, so Kultusminister Tonne abschließend.

Tipps für Eltern und Erziehungsberechtigte in der Corona-Krise

Die folgenden Informationen sind der Internetseite des Niedersächsischen Kultusministeriums entnommen:


Die Corona-Krise stellt uns alle vor besondere Herausforderungen: Kontaktsperren, Schul- und Kitaschließungen sowie täglich neue Berichte über die Verbreitung des Virus verunsichern und verängstigen viele. Insbesondere Kinder und Jugendliche sind davon betroffen. Ihre Eltern und Bezugspersonen sind in dieser außergewöhnlichen Situation besonders gefordert, Ängste zu nehmen und im Alltag ein Stück Normalität zu geben.

Ausführliche Tipps dafür von Schulpsychologen und einen Brief vom Kultusminister gibt es
hier im: >>> Elternbrief <<<

Die wichtigsten Tipps in Kürze:

  • Nehmen Sie sich Zeit und Ruhe, zuzuhören und Fragen Ihres Kindes sachgerecht und kindgerecht zu beantworten.
  • Erhalten Sie so viel Normalität, wie möglich. Besprechen Sie gemeinsam einen festen Tagesrhythmus.
  • Bauen sie im Tagesplan feste schulische Einheiten mit ein, aber stellen Sie Ihre Erwartungen dabei ruhig etwas zurück.
  • Kinder brauchen Bewegung – lassen Sie auch Indoorsport zu.
  • Kinder und Jugendliche brauchen Kontakte zu Gleichaltrigen und anderen Bezugspersonen; ermuntern Sie sie, social media und Telefon zu nutzen.
  • Investieren Sie selber auch Zeit und Energie in Ihr eigenes Wohlergehen und Ihre eigene Stabilität.

Neue Informationen vom 22.03.2020

Neuste Informationen (vom 22.03.2020) mit der Bitte um Beachtung!

 

Wie Sie schon wissen, dient die Notbetreuung dazu, Kinder aufzunehmen, deren Erziehungsberechtigte in sog. kritischen Intrastrukturen tätig sind (siehe unten).  Die vorgenannten Berufsgruppen zählen in der aktuellen Situation zu den gesamtgesellschaftlich aufrechtzuerhaltenden Bereichen. Die Aufzählung ist nicht abschließend.

 

Über diesen Sachstand hinaus hat sich gezeigt, dass Personen insbesondere aus dem Gesundheitsbereich in stärkerem Maß in ihren beruflichen Tätigkeitsbereichen benötigt werden.

Aus diesem Grund werden ab sofort auch Kinder in die Notbetreuung aufgenommen, wenn allein eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter zu einer der genannten Berufsgruppen zu rechnen ist.

Die Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler wird auch in den Osterferien sichergestellt.

Bitte beachten Sie auch die weiterführenden Informationen des Niedersächsischen Kultusministeriums unter

https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/basisinformationen_zu_covid_19_corona/basisinformationen-zu-covid-19-corona-185558.html

Sollten Sie Bedarf oder Rückfragen haben, melden Sie sich bitte telefonisch in der Schule oder bei mir persönlich (Handynummer auf dem Elternbrief)!

Sportprogramm während der Corona-Zeiten

Langeweile bei Ihnen Kindern?

Wir empfehlen Ihnen aktuell ALBAs tägliche Sportstunde.

 

Aktuelle Infos zur Corona Pandemie vom 16.03.2020

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Corona-Infos 
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Laut Mitteilung des niedersächsischen Kultusministers Tonne fällt aufgrund von Schutzmaßnahmen vor dem Coronavirus ab Montag, dem 16. März bis einschließlich Freitag, dem 17. April 2020 der Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler aus. Die Schülerinnen und Schüler haben für diese Zeit ein Materialpaket von ihren Lehren erhalten, das sie in dieser Zeit bearbeiten können.

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Notbetreuung
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Eine Notbetreuung für Kleingruppen wird angeboten. Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen, deren Eltern in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig sind. Hierzu gehören insbesondere die folgenden Berufsgruppen:

  • Beschäftigte im Gesundheitsbereich, medizinischen Bereich, und pflegerischen Bereich
  • Beschäftigte im Bereich der Polizei, dem Rettungsdienst, dem Katastrophenschutz und der Feuerwehr
  • Beschäftige im Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche

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Veranstaltungen entfallen
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Aufgrund der aktuellen Situation rund um das Coronavirus fällt sowohl die Veranstaltung „Lernen mach glücklich“ am 17. März als auch der Elternsprechtag am 24. März 2020 aus.

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